Aktuelles KM56

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Die KM ist praktisch fertig, am Montag kommt es zum Probedruck, ein paar Tage später wird sie hoffentlich ausgeliefert. Wir schaffen es also vor dem JAK Martin


Abschließendes für die KM 56



--- Hallo Da Ich gerade in meinem Praktikum alleine am layouten bin und nicht alle Entscheidungen allein treffen möchte, wäre es sehr hilfreich wenn ihr hier ab und zu vorbeischaut und Meinungen abgebt.


Contents

mandus artikel 1.2

(einfach mal chaotisch hier reingesetzt - am 16.10. nochmal ueberarbeitet, Tipp-, Grammatikfehler und holprige Formulierungen geaendert)


Segen und Fluch einer interkontinental vernetzten Welt

- eine Reaktion auf die Reaktion zum "Geld"-Schwerpunkt -

oder: Wer anderen den Splitter aus dem Auge holt....

Ich melde mich jetzt mal aus der Ferne, weil der Zeitung, die mir nahesteht, fuer meinen Geschmack zu nahe getreten wurde. Zumindest habe ich das subjektiv so empfunden - und jedes subjektive Empfinden hat irgendwo seine Gruende. Es ging, natuerlich, um die Artikel zum Schwerpunktthema55 "Geld" - irgendwie habe ich schon von Anfang an gespuert, dass es mit diesem Thema Zuendstoff geben wuerde - und dass einige Leute gerade dieses Schwerpunktthema mit besonderer, ja oberlehrerhafter, Aufmerksamkeit lesen wuerden. Schliesslich haben "wir" dieses Thema nicht fuer uns gepachtet und auch andere, ekelhafte, kackbraune und wohl allen in der KM ganz und gar nicht nahestehende Interessen befassen sich mit diesem Thema. Und sicher laesst sich ein Denker wie Gesell von beiden Seiten zu deren Gunsten auslegen - waehrend in der KM die Rede davon war, wie eine direktere Kontrolle des Geldes durch die Bevoelkerung zu erreichen sei (ein ur-demokratischer, linker Gedanke) KANN natuerlich auch manch ein Daemagoge wieder das "raffende und schaffende Kapital" herbeibeschwoeren - und hier haetten ein paar Formulierungen genuegt, um Klarheit zu schaffen, dass weder Dave noch sonst irgendwer auch nur unterschwellig mit diesen Interpretationen liebaeugelt. Doch der Arbeitsalltag in der KM (und speziell der von Dave) sind dafuer leider nicht immer optimal ausgelegt: Morgens um vier nach sieben durchgemachten (nur von komatoesen Ohnmachtszustaenden unterbrochenen) Naechten an abstuerzenden Rechnern in einem Buero, gegen welches indische Strassenrandszenen wie geschniekelt wirken, schreibt mensch eben einfach nicht mehr im vollen Bewusstsein der Tragweite und (Fehl-)Interpretierbarkeit seiner Worte. Hier greift die Kritik an dem letzten Schwerpunktthema auch am ehesten einen Punkt, den wir zu aendern anstreben. Als Journalist muss man naemlich - anders als in einem Workshop, einer Vorlesung, Unterrichtsstunde, Diskussionsrunde, wo man durch persoenliche Anwesenheit, Befragbarkeit, Gestik und Mimik eine Fehlinterpretierbarkeit seiner Worte direkt vermeiden kann - nicht nur die innere Aussage seiner Worte beim Schreiben im Kopf haben, sondern auch die "aeussere Aussage": Damit meine ich jegliche Wirkung, die meine Worte, die ich durch das Niederschreiben und Vervielfaeltigen in unbekannte Haende gebe, bei jeglichem Leser aus jedwedem Part der Bevoelkerung und des Meinungsspektrums ausloesen koennte - und durch entsprechende Formulierungen Vorbeugen, dass meine Worte von Nazis, Neoliberalen oder irgendwelchem anderen finsteren Gesindel missbraucht werden. Um uns diese Verantworrtung als Journalisten wieder bewusst zu machen, war die Reaktion mancher Leute auf die "Geld"-Beitraege sicher sinnvoll - und wir bemuehen uns auch wirklich redlich, unsere Arbeitsweise kuenftig ORDENTLICH anarchistisch zu gestalten. ALLERDINGS - und nun muss ich eben doch die Friede-Freude-Eierkuchen-Sahnehaeubchen wieder zerpatschen - haben gerade diese Verantwortung in unserer modernen Medienwelt jene am allerwenigsten begriffen, die UNS darauf aufmerksam gemacht haben... Denn anstatt uns einen Leserbrief zu schreiben (die wir uns IMMER zu Herzen nehmen), hat ein gewisser KM-Abonnent einfach mal seine gesamten ihm zu Verfuegung stehenden Email-Adressen gezueckt und an alle geschrieben, dass die KM jetzt zwischen FDP und NPD (!) anzusiedeln sei. Als Kroenung des ganzen wurde darin dann auch noch die KM bei der Themenwahl der naechsten Ausgabe unter Druck gesetzt - basisdemokratisch? herrschaftsfrei? von wegen!

Szenenwechsel: Die Strasse ist staubig und man sieht nur mit Muehe die dunkelblauen Silhouetten der Vulkane von Java, wenn man zum Horizont blickt. Fahrradrikschas kreuzen vor den Nasi Goreng-Buden am Strassenrand vor dem klimatisierten Internetcafe - ich bin gerade ganz woanders. In der Stadt Solo, Zentraljava, Indonesien. Nach dem Ende einer globalisierungskritischen Konferenz von indonesischen Studenten und Kuenstlern sowie dem Ende meiner ersten Akklimatisierung-Kotzeritis sehe ich dem Workcamp bei einem Bio-Reisbauern entgegen, wo ich morgen hinfahren moechte - wirklich auf's Land, wo ueber die Haelfte der indonesischen Bevoelkerung noch fernab von jeglichem Internet ein ziemlich traditionelles Leben fuehrt.

In genau dieser Atmosphaere reisst mich ein Schock-Wellen-Strudel nach Deutschland zurueck: Es werden Behauptungen ueber die KM durchs Netz gejagt, die wahllos auch Leute erreichen, die von dieser Zeitung noch nie gehoert haben und die auch die sachlicheren Zwischentoene daher nicht im Kopf behalten, sondern nur den knackigen "Aufmacher" (und dieses Leserverhalten sollte jedem Medienkritiker spaetestens seit Wallraff bekannt sein): "KM = zwischen FDP und NPD". So eine Reaktion kann KEIN Mensch, der das schreibt, ausschliessen. Es wurde gefordert, Stellung zu den Vorwuerfen zu nehmen - etwas, was nur der Autor selbst tun kann (ich bin kein Freund des Repraesentations-Prinzips) und der befand sich mit mir zusammen ebenfalls in Indonesien - allerdings mit Leib und Seele. 18 000 Km entfernt vom KM-Buero. Und eigentlich kann ein Mensch auch nur in einer Welt zugleich richtig voll bewusst und voll emotional seine Wirkungen entfalten - und genau darum wollen auch manche Leute mal fuer laenger als nur 2 Wochen Mallorca aus Deutschland weg... Selbst die Polizei (!!) nimmt davor Ruecksicht - ein Gerichtsverfahren kann bei einem Auslandsaufenthalt des Angeklagten in den meisten gaengigen Faellen (wie Landfriedensbruch, Verstoesse gegen das BTMG,...) so lange vertagt werden, bis der Angeklagte wieder in Deutschland ist. Aber manche Leute kennen noch nicht einmal diese Schranke des Respekts vor den Mitmenschen - auf meine Bitte, mit diesem unverantwortungsbewussten Publizieren fehlinterpretierbarer Behauptungen aufzuhoeren, wurde nur mit Unverstaendnis reagiert und das ganze mit dem Veroeffentlichen auf Indymedia noch weiter getrieben...

Nun ist es mittlerweile Mitte Oktober und ich bin auch nicht mehr in Indonesien, sondern jetzt in Indien, und habe vor meiner baldigen Rueckkehr nach Deutschland von den sozialen Bewegungen im globalen Sueden vor allem eines gelernt:

Zusammen kaempfen, nicht gegeneinander. Etwas, was den deutschen Linken immer und immer wieder gesagt werden muss.

In diesem Sinne

"El pueblo unido, jamas sera vencido!"

Mandus


Überflüssiger Platz

Wahrscheinlich wird jetzt am Schluss eine Doppelseite für Buchkritik,Terminliste und Leserbrief bleiben. Das verbraucht aber denke ich nicht mehr als eine Seite, was machen wir also mit der zweiten?

Giftgeld und DuBistDeutschland sind jetzt sehr verschwenderisch auf einer Seite gelayoutet (mit dem Rest von Linkspartei zusammen). Sieht schon ganz nett aus mit Freiflächen und so, aber ist dafür eigentlich übertrieben. Andererseits hätte ich es aber auch nicht geschafft den Leserbrief und die Buchkritik noch dazuzuquetschen. Bei einem anderen Artikel mehr Platz zu verbrauchen wäre sehr aufwendig, und ich weiss auch nicht ob es danach wirklich besser aufgehen würde.


Bilder

Der Punkt betrifft nur noch die nicht gelayouteten Artikel

Bitte schaut doch mal nach, ob ihr zu euren Artikeln noch gute Bilder findet. Am besten schon auf schwarzweiß stellen und Kontrast/Helligkeit abgleichen (schreibt rein, wenn ihr das gemacht habt, sonst muss ich sie mir sowieso noch anschauen)


Layout über mehrere Seiten

Es gibt keine wirklich gute Möglichkeit, von der rechten Seite auf die nächste Doppelseite einen Text zu legen? Ich hab jetzt eben einfach von Hand den Text getrennt, aber wenn jemand im nachhinein noch ein paar Bilder verschiebt wird das ganze natürlich verschoben und sinnlos.

Ja, das ist ein Problem. Es bleibt dir aber nichts anderes übrig, als den Text so zu trennen.
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)
Quatschiqatschi! Das funktioniert über Textrahmen verbinden! Das Problem ist nur, das Scribus eine sher spezifische Abflolge an Mausklicks verlang, ich muss auch immer erstmal probieren...
Jo, hat mir Hanno dann gestern auch noch verraten.
--mastaYoda 11:56, 12. Okt 2005 (CEST)

Titelbild

Kümmert sich darum eigentlich jemand?

Bisher glaube ich nicht. Wenn jemand eine gute Idee hat kann ich mir vorstellen, das umzusetzen.
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)

Die Titelseite im layout_arbeit Ordner lässt sich nicht öffnen (keine Fehlermeldung, er tut aber auch nichts auser leeren Scribus zu starten)

Shit, dann lass es erstmal ruhe und sende mir's per Mail. Ich seh's mir dann an
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)


Seite 2

Ich hoffe, ihr habt sie euch an dem WE mal angeschaut. Gibt es Kritik zum neuen Seite 2 Entwurf?

Nein, hab ich mir leider nicht angesehen. Stell doch mal ein PDF online
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)


Seite 3

Hat jemand einen guten Vorschlag, was da hin kommen soll? Der Gentechnik Artikel würde sich denk ich ganz gut eignen, andererseits mein ich mich zu erinnern, das schon mehrmals auf Titelseiten gesehen zu haben. Außerdem war die Aktion ja auch auf Flyern und so recht präsent. Gibt dass eher einen nützlichen Wiedererkennungseffekt oder ist es dadurch eher weniger Aufmerksamkeitsfesselnd? Ansonsten hatte ich mir überlegt als Hinweis zum Titelthema ein paar Aussagen zum Biopass (mit Foto) von der Straßenumfrage und vielleicht auch noch ein Gedicht reinzustellen, so dass viele Bilder und Freiflächen bleiben. Das ganze ist inhaltlich vielleicht nicht sooo aufregend, dafür aber glaub optisch ganz ansprechend und leicht zu lesen.


Schwerpunktthema Seite 6-9

Das SPT verbraucht schon mehr Platz, oder?

Ja, wahrscheinlich müssen wir Welt & Weit noch 2 Seiten nach hinten verschieben.
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)

Allgemein, macht es überhaupt Sinn, jetzt schon Seitenangaben zu machen?

Naja, so grob schon, sonst verliert man komplett den Überblick. Dass man immer noch viel schieben muss ist klar.
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)

Gibt es sowas wie einen einheitlichen Plan wie "Globale Sachen eher an Anfang, Lokalpolitik eher dahin, Kultur dahin"?

Nein, gibt es nicht. Insgesamt ist's aber vielleicht besser, die guten Sachen an den Anfang zu packen, die schlechten nach hinten.
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)

Terminliste

Sammelt wichtige Termine, damit wir nicht wieder nur spirituelle Ökodorffestivals vorstellen

Jak, das war's schon, oder? Und die Esodörfer bleiben diesmal bitte ganz raus!
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)
--Benutzer:Martin Du meinst den Jukss, oder? Jak ist ja schon vorbei.

Rechner

Ist da jetzt eigentlich mehr RAM drin? Ist jedenfalls elends langsam

Im KM-Rechner ist mehr RAM drin und in den beiden neuen
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)

Layoutkonzept

Gerade werden alle Artikel auf die Vorlage von den Weblogs erstellt. Sieht zwar find ich im einzelnen ganz gut aus, ist insgesamt aber doch arg homogen, um nicht zu sagen langweilig. Mir fällts allerdings auch schwer, was anderes zu machen was dann wiederum nicht zu chaotisch aussieht.

Das ist ein Beispiellayout. Du kannst alles anders machen, die Stilvorlagen hast du ja. Schau dir bspw. mal die Freiwirtschaftsseite an, sieht deutlich anders aus. Oder auch das Interview / Gaza-Artikel usw.
--mastaYoda 11:26, 11. Okt 2005 (CEST)


Achja, bitte Texte immer unformatiert schicken, also keine automatisch eingebauten Fußnoten oder sowas, die muss man beim Layouten erst wieder entfernen.



Leserbrief

Uns hat doch eine 14 Jährige einen Brief geschrieben. Der passt nicht so in die Zinskritik Seite, vielleicht kann man ihn ja an den Schluss der Zeitung stellen. Hat jemand Lust eine (nette) Antwort dafür zu verfassen? Ich stelle den Brief mal hier rein: Leserbrief Oder weiss jemand ob die Autoren von Fleisch schmeckt schon darauf genantwortet haben?

Pff, können wir den Kram nicht einfach rauslassen? Der ist ja sowas von dämlich, wir müssen auch nicht jeden Schrott abdrucken. Wobei sie natürlich schon recht hat, die Tierrechtler interessieren sich nen Scheiß für die soziale Frage. Tschuldigung, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
--mastaYoda
Ich stimme ihr zwar nicht zu, aber als dämlich würde ich den Brief nicht bezeichnen. Ist doch schon ziemlich weit gedacht, dafür dass sie sich wahrscheinlich noch nicht gerade lange mit solchen Dingen beschäftigt. Außerdem ist der erste Abschnitt IMHO sehr zum Abdrucken geeignet
--Martin
Ja, hast schon recht. Eigentlich kritisiert sie, wenn wir es genau nehmen, den Artikel ja sogar von links. Sie will eine verallgemeinerbare Lösung (»bessere Arbeitsbedingungen«, etc.) und keine Privat-Boykott-Sachen. Wenn ich's mir so recht überlege, eigentlich sehr cool. Ich revidiere hiermit mein Urteil ;-)
--81.173.145.41 22:08, 11. Okt 2005 (CEST)
Ok, hab jetzt inzwischen eine Antwort geschrieben

Artikelabfolge

Ich hab jetzt mal die vorläufigen Seitenzahlen dazugeschrieben

01 Titelbild (wer hat Ideen?)
02 Impressum
03 Seite 3 (Interview zu Biopass?)
04 Zins
05 Zins
06 SPT
07 SPT
08 SPT
09 SPT
10 Interview
11 Interview
12 Interview & Gaza
13 Kongo
14 Solar
15 Kolumbien
16 Kolumbien
17 Rosa Listen
18 blogs
19 forstreform
20 forstreform & linkspartei
21 Giftgeld & Du bist Deutschland
-
22/23 die letzte doppelseite,:
Buchkritik unter aufsicht
BahnCard
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Leserbrief "Fleisch schmeckt"
Termine (welche?)
-
24 Rückseite (Fotos? Wovon?)
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