JAK-Schnipsel
Aus Kritische Masse Wiki
Quelle: Der folgende Artikel erschien im Februar 2004 in der Kritischen Masse Nr.50 auf Seite 13 links oben und rechts unten
JAK-Schnipsel
(mib) Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem hochinteressanten JAK-Programm, an dem sich eigentlich nur kritisieren ließ, dass es vor lauter Angeboten schwer fiel sich zu entscheiden, welchen Arbeitskreis man denn nun teilnehmen möchte, was ja eigentlich wiederum nur für die Qualität des Programms spricht. Neben dem großen hauptsächlichen inhaltlichen Teil des JAKs durften natürlich Spass und Lebensfreude auch nicht zu kurz kommen. Das JAK-Café war gemütlicher Treffpunkt, vor der auf einem Laptop das hochwertige "JAKMag" entstand, in der jedeR publizieren durfte, was so gerade in den Sinn kam. Beiträge wie diese kamen dabei heraus:
"Pärchenmangel auf dem JAK
Es ist unübersehbar, aber auf dem JAK sind kaum knutschende ineinander verknotete zu sehen. Dagegen muss ganz dringend etwas getan werden. Das jak_mag kann sich noch nicht so recht entscheiden ob es eine Partneranbahnung, eine Partnerberatung, eine Partnervermittlung oder gar einen Partnerauseinanderbringung des letzten Pärchens geben soll. Zuschriften jeglicher Art können jederzeit völlig unverbindlich an die Redaktion weitergeleitet werden, das sagenumwoben kompetente Dr.Herbst-Team kümmert sich gerne mit Vergnügen um das ganze Herzleid, das da ausgeschüttet werden könnte und wird dann an dieser Stelle genüßlich breitgetreten."
Schlussgedanken
Am Schluss stellt sich die Frage, was wir denn bewirkt haben mit einem Kongress, unterschiedlichster idealistisch-alternativer Jugendlicher voller Veränderungswille, die sich eine so komplexe schwer zu beantwortende Frage zum Thema gemacht haben. "KRIEGen wir noch die Kurve?" -eine Frage, die sich sicherlich nicht in einigen Sätzen abhandeln lässt. Aber eine Frage, die dadurch, dass sie auf dem JAK von verschiedensten Seiten bearbeitet wurde auch nach dem Kongress weiterlebt und durch kleine aber sichtbare Schritte individuell beantwortet, weitergegeben und im Alltag umgesetzt werden kann. Vielleicht steigen einige mehr auf eine Stromversorgung durch regenerative Energien um, vielleicht wächst irgendwo der Widerstand gegen lokale Umweltsünden, vielleicht engagiert sich eineR mehr für weltweiten Frieden, für eine menschlichen Umgang mit Flüchtlingen...für eine gerechtere, menschlichere und friedlichere Welt. Vielleicht. zusammengestellt von Miriam Bräuer
Einleitung | Wasser als Kriegsursache | Situation in außereuropäischen Flüchtlingslagern | Besuch im AsylbewerberInnenheim | Antifaschistische Stadtrundfahrt | Aktion - die Schandtaten von Daimler | Vegan Kochen | Überwachung, Bürgerrechte, gläserner Bürger | Alltagsökologie mit Groove | Gelebte Utopie | Planspiel JAKalia | JAK-Schnipsel | Interview mit einem Teilnehmer | Totschlag der Anarchie? |

