Mini-Anti-McDonalds-Aktion

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Viel zu wenig Menschen auf dieser Welt kennen die dunklen Seiten von McDonalds. Wer von den McDonalds-Kunden denkt schon an Kinderarbeit oder Ähnliches, wenn sie oder er ein Happy-Meal-Stofftierchen sieht? Mit dieser Mini-Aktion können die Figuren selbst ihre Geschichte weitererzählen, indem sie irgendwo ausgesetzt werden. Und zwar geht das so:

1)Ein Schild mit der Aufschrift "Bitte, nimm mich mit!" an einer Happy-Meal-Stofffigur befestigen und

2) noch einen zweiten Zettel mit seiner Geschichte drannähen, zum Beispiel:

"Hallo! ich bin ein McDonalds-Stofftierchen, aber eigentlich komme ich aus China. Dort wurde ich von einem, glaube ich, zwölf Jahre altem Kind gemacht. Es wird zwar gesagt, es wäre älter als zwölf, aber das stimmt nicht. Diese McDonalds-Leute haben nämlich einfach seinen Ausweis gefälscht, damit es älter erscheint. Später habe ich dann erfahren, dass einige ArbeiterInnen in einer Happy-Meal-Figuren-Fabrik von Aceton, oder wie auch immer das heißt, vergiftet wurden. Ich kann nur hoffen, dass dem Kind, das mich genäht hat, nichts dabei passiert ist. Außerdem muss es nebenher ja noch in die Schule gehen.

Nachdem ich dann aus der Fabrik irgendwann nach Deutschland gebracht wurde, sollte ich, als Zusatz zu einem sehr gesunden McDonalds-Menü, einem anderen Kind eine Freude machen.

Zum weiterlesen: im "Schwarzbuch Markenfirmen" oder im Internet unter www.mcspotlight.org (auf Englisch).

Jetzt, da du meine wunderbare Lebensgeschichte kennst, würde es mich freuen, wwenn du mich irgendwo, wo mich wieder jemand finden kann, aussetzten könntest. Danke."

und jetzt ab in die S-Bahn, in den Park oder sonstwohin, wo viele Leute vorbeilaufen, und der Figur eine gute Reise wünschen.

Viel Spaß!


Anja

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