Schon gewusst 1

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Schon GENwusst? (1) noch nicht fertig!

Die Zahl der gentechnisch veränderten Sorten verschiedener Pflanzenarten lässt sich kaum mehr überschauen, da viele Forschungen von den Konzernen nicht öffentlich bekannt gemacht werden und in vielen Fällen sogar Freisetzungsversuche ohne Wissen der Öffentlichkeit und gesetzliche Einwilligung vorgenommen werden (siehe S. X). Doch es ist beileibe nicht nur so, dass diese Arten aufgrund ihrer Unerforschtheit ein Restrisiko bergen, bei einigen Pflanzen sind schädliche Wirkungen auch analytisch nachgewiesen:

- 1998 berichtete der Genforscher Arpad Pusztai von Organveränderungen bei Ratten, die er mit gen-veränderten Kartoffeln gefüttert hat. - 2005 berichtet der Spiegel von der australischen Forschergruppe CSIRO, die Erbsen mit einem Anti-Erbsenkäfer-Gen an Mäuse verfütterten. Deren Immunsystem reagierte stark und selbst bereits das Einatmen des zerstäubten Erbsenmehls ließ sie an Lungenentzündung erkranken. - An der italienischen Universität Urbino stellte die Forscherin Manuela Malatesta strukturelle Leberveränderungen bei Mäusen fest, die sie mit einer bestimmten Sorte Gen-Soja gefüttert hatte - Veränderungen an Niere und Blutbild von Ratten stellte die „Commission du Génie Biomoleculaire“ des französischen Landwirtschaftsministeriums bei Versuchen mit der Monsanto-Genmais-Sorte MON 863 fest. Da die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit sich diesem Urteil nicht anschloss, darf die Sorte nun in Europa als Futtermittel angebaut werden, was belegt, dass legale Sorten keineswegs als unbedenklich angesehen werden dürfen.


Quelle: http://www.gendreck-weg.de/content/downloads/hintergruende/Spiegel_Artikel%2012_12_2005.pdf