Studenten Aktionen

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Heißer Winter

Weitere aktuelle Studi-Aktionen

Dresden

Dresden: Besonders in den Bachelor-/Master-Einführungen nehmen restriktive Anwesenheitskontrollen in Vorlesungen, Seminaren und Tutorien zu, die zu Sitzungssälen überfüllt mit gelangweilt ihre Zeit absitzenden Studis führen. Deshalb wurde an der TU Dresden in der Woche vom 21.-25. November zum »Listen Klaun« aufgerufen: Die Anwesenheitslisten verschwinden lassen und sich den Freiraum zurück erobern, aus echtem Interesse studieren zu wollen... http://de.indymedia.org/2005/11/133958.shtml

Berlin

Berlin: Am 6. Dezember wurde das Präsidium der Freien Universität („FU“) Berlin erfolgreich besetzt. 30 streikende Studenten besetzten den Balkon und brachten Transparente an, zwischen den 400 Streikenden vor dem Eingang und Polizei / Wachschutz gab es Rangeleien und 4 „Ingewahrsamnahmen“, doch die angerückte Polizeihundertschaft hielt sich zurück und es gelang den Besetzern tatsächlich, eine schriftliche Unterzeichnung folgender Forderungen durch die FU-Vizepräsidenten Helmut Keupp und Werner Väth zu erreichen: 1. Während des Warnstreiks besteht keine Anwesenheitspflicht in den Lehrveranstaltungen. Es werden keine Teilnahmekontrollen durchgeführt. 2. Die von der Uni-Leitung zum Teil geheim gehaltenen Unterlagen zu dem umstrittenen FU Reformprojekt “Campus Management” werden veröffentlicht. 3. Alle an der Besetzung beteiligten Menschen werden ohne Hausfriedensbruchsanzeigen das Gebäude verlassen können. Darüber hinaus versicherten Keupp und Väth, sich persönlich dafür einzusetzen, dass FU Präsident Lenzen sich auf der kommenden studentischen Vollversammlung den Studierenden stellt und an Diskussionen teilnimmt. Zeitgleich beschloss eine Vollversammlung der Studierenden im Fachbereich Politikwissenschaften das Otto-Suhr Institut in der Ihnestr. 21 zu besetzten. Die Institutsleitung steht dabei auf Seiten der Studierenden und stellte bei Anhalten der Probleme ein einseitiges Aussteigen aus der Campus-Management-Projekt in Aussicht. Also wer sagt, ein Streik würde überhaupt nicht bringen, wurde vorerst eines besseren belehrt. Wenn man mit 200 Teilnehmern schon die Zusicherung der Erfüllung von "Nebenforderungen" erreichen kann, was schaffen dann 2000 oder noch mehr? http://de.indymedia.org/2005/12/134567.shtml (DIESER ARTIKEL KANN NOCH ERWEITERT WERDEN)

Quellen

http://streikblog.de - aus Stuttgart www.streikzentrale.tk www.astafu.de